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Dr. Rudolf Biedermann

 


12.08.1930 – 03.03.2004

 

Am 3 März 2004 erlag Dr. Rudolf Biedermann einer schweren Erkrankung, die ihn seit längerem gezwungen hatte, seine Aktivitäten zunehmend einzuschränken. Rudolf Biedermann war ein begnadeter Dichter (seine vielen Gedichte veröffentlichte er ausschließlich unter einer Reihe von Pseudonymen. Er wollte damit Menschen eine Freude machen und nicht dadurch bekannt werden). In seiner Freizeit wurde der Kampf um Gerechtigkeit für Kaspar Hauser zu seinem zentralen Anliegen. Durch seine Forschungsarbeit kam viel neues, bis dahin weitgehend unbekanntes Wissen über Kaspar Hauser und die Umtriebe gegen ihn ans Tageslicht. Mit seiner offenen, ja furchtlosen Art des Einsatzes, gelang es Rudolf Biedermann, das Vertrauen wichtiger Zeugen in dieser Sache zu gewinnen.

 

Der berufliche Betriebswirt war Anfangs seines Berufsleben als Geschäftsführer tätig. In seinem späteren Leben (Ende 40) machte er sich als Altenpfleger und dann als Leiter eines Altenheimes verdient. In seinem 1. Forschungsbuch (1998) und in den von ihm (im Jahre 2003) geschaffenen „Kaspar Hauser Nachrichten“ hatte er begonnen, solche Forschungsergebnisse zu publizieren. Das Thema Kaspar Hauser fand für Rudolf Biedermann vor kurzem einen erfüllenden Abschluss: Als Privatdruck erschien ein Buch, das fast 30 Jahre auf seine Veröffentlichung warten musste, und in welchem Rudolf Biedermann seine eigenen Gewissheiten bezüglich der Individualität Kaspar Hausers bestätigt fand. Leider reichte seine Kraft nicht mehr aus für eine angemessene Würdigung dieses Werkes.
 

Ab 04.03.2004 übernahm Herr Thorsten Volksheimer den Kaspar Hauser Verlag.